letzte Aktualisierung 
24.11.2015

Dorfchronik

         Chronik Heimarshausen

 

1074

Schon 106 Jahre vor der ersten urkundlichen Erwähnung des Dorfes, wird  Dippelshausen  als „Thiedolveshusun“ in der heutigen Gemarkung Heimarshausen genannt.

1180

„Hemmerickishusen“ wird erstmals in einer Urkunde des Klosters Hasungen genannt.

1253

Gershusen (Gershausen) Wüstung im Westen des Dorfes.

1312

„Heimericheshusen“ wird an den Grafen von Waldeck 300 Mark reines Silber verpfändet.

1357

Das Patronat der Pfarrkirche besitzt das Stift Fritzlar.

1376

„Hepmershusen“ ist landgräfliches Dorf.

1400

Im Rachefeldzug des Herzogs von Braunschweig wird das Dorf niedergebrannt.

1443 bis 1448

Ist „Epmershusen“ Lehen derer vonDalwigk.

ab 1498

Dorf und Gericht sind hessisches Lehen der Familie von Meysenburg.

1599

Die älteste Kirchenglocke trägt die Inschrift: „Aus dem Feuer flus ich, Merten Has gos mich 1599“

1650

Heimarshausen wird von 32 Hausgesessenen bewohnt. Das Gericht haben die von Meysenburg, die Peinlichkeit übt der hessisches Landgraf aus.

1776 bis 1783

Die Heimarshäuser Martin Germeroth, Conrad Steineck und Conrad Lock nehmen als hessische Soldaten am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg teil.

1810

Der letzte von Meysenburg wird im Erbbegräbnis der alten Kirche beigesetzt.

1812

Ludwig Heerdt und Philipp Heinemann nehmen am Feldzug Napoleons in Rußland teil.

1813

Der Kirchturm wird durch Blitzschlag schwer beschädigt.

Ab 1822

Dürfen nach einer kurfürstlichen Verordnung Strohdächer nicht mehr erneuert werden.

1828

Der Kirchturm stürtzt ein und zertrümmert umliegende Gebäude.

1833 bis 1835

Neubau der Kirche am Westrand des Dorfes.

1890

Lehrer Bättenhaußen gründet den Männergesangverein „Harmonie“ Heimarshausen.

1910

Gründung des Turnvereines “Gut Heil”.

1914 bis 1918

1.Weltkrieg: Das Dorf hat 9 Gefallene und Vermisste zu beklagen.

1914 bis 1919

Schulneubau in der Biege
(Muster einer Landschule – heute Ferienhof Schneider).

1933

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Heimarshausen.

1939 bis 1945

2.Weltkrieg: Heimarshausen hat 25 Gefallene und Vermisste zu beklagen.

1945 bis 1946

Aus den deutschen Ostgebieten kommen 176 Flüchtlinge und Vertriebene nach Heimarshausen.

1948

Am 25.April findet die Wahl der ersten demokratischen Gemeindevertretung nach dem 2.Weltkrieg statt.

1950

Neubau der Wasserleitung „Im langen Grund – Kirschhausen“.

1951 bis 1953

Bau der Kanalisation.

1961

Einweihung des Schwimmbades.

1962

Der Landfrauenverein wird gegründet.

1968

Für die Erweiterung der Wasserleitung wird in Kirschhausen ein Tiefbrunnen gebohrt.

1968

Eröffnung der „Mittelpunktschule Elbetal“. Die Volksschule in Heimarshausen wird aufgelöst.

1971

Im Rahmen der Gebietsreform wird Heimarshausen am 31.12 ein Stadtteil von Naumburg.

1978

Errichtung des Gemeinschaftshauses.

1980

Feier der ersten urkundlichen Erwähnung vor 800 Jahren.

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